Sonntag, 3. Juni 2012

Sich in den Schlaf weinen.

Es ist vorbei. Mit den Worten "Auf Wiedersehen.", ohne zu denken, dass es ein Wiedersehen geben wird, endete es. Ich kann's nich fassen, dass die Person weg ist. Ich will's nich glauben. Sie war mir so wichtig. Ist sie mir noch. Als hätte ich ein Schwein geschlachtet. So fühlte es sich an, diese Person zu verlieren. Man will es nicht, aber man muss es umbringen. Es gibt keinen anderen Ausweg. Vielleicht ist die Person auch nicht auf ewig weg, doch irgendwie glaube ich nicht daran, dass ich zurück kann. Jemanden zu vergessen, ohne sie aus dem Leben zu haben? Ich bin mir so sicher, dass das nie, egal bei was, klappt.
Doch ich bin stark. Ich schaff das.
Ich hab's schonmal geschafft, doch diesmal ist es so viel schlimmer. Was wohl heute Nacht passieren wird - Sich in den Schlaf weinen, Musik hören, die einen so deprimierend macht, das man nur schreien will. Innerlich werde ich schreien, so lange, bis ich mich selber nicht mehr hören kann. Ob ich überhaupt schlafen werde? Ich glaube eher nicht.

In jeder Sache gibt's was Positives, in dieser gibt's sogar drei positive Sachen
Nr.1: Erleichterung. Ich weiß es endlich und brauche nich mehr zu kämpfen und zu warten.
Nr.2: Neuanfang. Die Hoffnung starb, so bald ich's wusste, das bedeutet, dass ich neuanfangen kann.
Nr.3: Lehre. Ich werde nicht mehr kämpfen, niemals wieder. Nicht, damit man mich liebt.

Das war's von Matjes. Wie auch immer, mir geht's gerade zu schrecklich, wie ihr merkt.
'Das Leben geht weiter.' - wie's so schön heißt. Jāne.

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