Ach
ja, Leute... Ich verfalle wieder etwas in Nostalgie... Teils Gutes,
teils Schlechtes. Meine 1. Liebe, die letzte Person in die ich
verliebt war... Dann wieder andere Erlebnisse, die vergleichsweise
besser sind... An die ich ruhig mal denken kann, da sie kein Schmerz
hinterlassen haben. Ich weiß auch nicht, ich erwische mich immer
selbst wie ich an meine 1. Liebe denke... Doch ich weiß nicht wieso
das alle für so falsch und schlecht halten... Es sind doch nicht nur
schlechte Erinnerungen, zwar überwiegend und er hat mich von Anfang
bis Ende nur benutzt, aber ich war das 1. Mal richtig verliebt und
ich hatte mit ihm so viele Erfahrungen gemacht, die mich auch
prägten... Die sind für mich von Bedeutung und wertvoll. Er selbst
muss es ja nicht sein, aber wie ich fühlte und dachte... Manchmal
lese ich Sprüche, Szenarien oder Ähnliches und sehe mich einfach
darin wieder. Sehe einfach meine Vergangenheit darin wieder... Und
ja, meine Sommerliebe... Irgendwie scheint es ein schlechter Witz zu
sein was da alles geschah. Es ist einfach echt traurig, dass es so
endete... Es fühlte sich an, als wäre ein Happy End das Einzige,
was hätte geschehen können, aber nein, man gönnt mir das nicht.
Nach allem was geschah, dachte ich, dass es diesmal echt klappen
könnte, nachdem es so viele Male nie klappen wollte und dann klappt
es wieder nicht. Das Ganze erinnert einen irgendwie an diese
typischen Liebesgeschichten... Diese Liebesfilme und sowas. Ich
lernte ihn zufällig kennen, hatte am Anfang gar kein Interesse an
ihm, nicht mal wirklich enge Freundschaft im Kopf. Da schrieb er mich
auf einmal aus Langeweile an und dann schrieben wir Tag für Tag,
trafen uns und lernten uns besser kennen. Ich mochte ihn sehr gern
und ja, mir wurde zwar schon klar, dass ich für ihn was übrig
hatte, aber ich blieb dennoch auf der Freundschaftsschiene und ich
hatte echt keine Gefühle für ihn gespürt. Ich hab mich Stück für
Stück in ihn verliebt, ohne es zu merken. Dann war da diese eine
Nacht, die so perfekt war, die alles veränderte. In der Nacht war
ich vollkommen in ihn verliebt und es schien der Anfang von einem
"Wir" zu sein, doch dann war da auf einmal ein Nichts. Ich ließ mich fallen und er fing mich nicht auf. Ich krachte hart auf den Boden. Das
Ende, gerade als es anfing. Es ist wie eine
Liebesgeschichte, nur
dass es bei mir kein Happy End gab. Und dann gibt es da noch die
kleineren Erlebnisse, die ich teils bereuen mag und teils auch wieder
nicht. Irgendwie prägt einen schon alles, was man so erlebt. Meine ganzen Erfahrungen, Erlebnisse, Gedanken und Gefühle, die ich hatte, sind das, was mich heute zu mich selbst macht. Sie wiederspiegeln mich und meine Entscheidungen, so wie meine Grenzen und Taten, die sowohl Schlechte als auch Gute beinhalten. Letztendlich brauche ich mich gar nicht davor zu scheuen daran zu denken oder die Gedanken daran zu verdrängen, weil es schlecht sein mag daran zu denken. Ich kann irgendwo auch froh sein, dass das alles in meinem Leben geschah, sonst wäre ich nicht die, die ich heute bin. Und ich mag mich, trotz Macken und Fehlern. Nostalgie ist hin und wieder was Schönes, so lange man sich nicht verliert. Und so lange es wirklich Nostalgie und Vergangenheit ist und man nicht dort stecken blieb, so dass es noch in der Gegenwart verweilt, ist es in Ordnung sich mal in die Vergangenheit zu schleichen.
Du bist erst 15, Happy Ends bekommst du noch oft genug, vertrau mir (:
AntwortenLöschenJa, da hast du vollkommen recht! (: Ich bin weiterhin optimistisch, hab ja noch mein ganzes Leben vor mir :D
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